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DataMatrix-Werkstatt Plus verstehen

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Werkstattwissen kompakt

DataMatrix-Werkstatt Plus verstehen

Der einfache Ablauf: 1. Inhalt wählen, 2. Arbeitsmodus wählen, 3. Vorschau prüfen, 4. Druckart wählen, 5. Größe einstellen, 6. A4 drucken.

Was bringt mir das?

Data Matrix eignet sich besonders für kleine Flächen, Inventar, Bauteile, Werkzeuge und industrielle Kennzeichnung. Der Code ist jedoch keine Datenbank: Eine Inventarnummer erhält ihre Bedeutung erst durch dein System oder deine Dokumentation.

Was ist Data Matrix?

Data Matrix ist ein kompakter zweidimensionaler Code. Seine charakteristische L-förmige Begrenzung hilft Lesegeräten bei der Orientierung.

Data Matrix, QR oder Barcode?

Data Matrix ist auf kleinen Flächen stark. QR ist im Alltag mit Smartphones verbreitet. Ein linearer Barcode ist oft passend für bestehende 1D-Abläufe. Entscheidend sind Platz, Datenmenge und das tatsächlich eingesetzte Lesegerät.

Welche Scanner brauche ich?

Benötigt wird ein 2D-Scanner oder eine App mit ausdrücklicher Data-Matrix-Unterstützung. Alte reine 1D-Scanner lesen Data Matrix normalerweise nicht. Auch ein QR-Scanner unterstützt Data Matrix nicht automatisch.

Kurze und lange Inhalte

Mehr Inhalt erzeugt gewöhnlich mehr Module und verlangt mehr Druckfläche. Nutze kurze, stabile Kennungen und verweise bei umfangreichen Informationen auf ein gepflegtes System.

Inhaltsarten

Text oder Kennung umfasst freien Text, interne IDs, Inventar-, Serien- und Bauteilnummern sowie Lagerplätze und unterstützt alle fünf Arbeitsmodi. Webadresse wird nur als „Einzelcode“ oder „Mehrfach drucken“ angeboten. Sie muss eine vollständige Adresse sein und mit https:// beginnen; beim Scannen kann sie direkt im Browser geöffnet werden.

Einzelcode

Erzeugt genau einen Wert. Angezeigte Beispiele sind frei änderbar, werden nicht automatisch in das Tool eingesetzt und sind keine verifizierten Herstellerangaben.

Mehrfach drucken

Verwendet denselben Code mehrfach auf dem A4-Druckbogen. Die Anzahl wird im Eingabebereich festgelegt.

Serie

Dieser Modus gehört zu „Text oder Kennung“ und wird für Webadressen nicht angeboten.

„Vorheriger Code“ und „Nächster Code“ wechseln nur die Einzelvorschau. PNG und SVG exportieren den aktuell sichtbaren Code; der A4-Druckbogen enthält weiterhin die vollständige Serie.

Präfix, Start, Anzahl, Schrittweite, Stellenzahl und Suffix bilden eine flexible Reihe. INV-, Start 1 und vier Stellen ergeben INV-0001.

Manuelle Liste

Dieser Modus gehört zu „Text oder Kennung“ und wird für Webadressen nicht angeboten.

„Vorheriger Code“ und „Nächster Code“ wechseln nur die Einzelvorschau. PNG und SVG exportieren den aktuell sichtbaren Code; der A4-Druckbogen enthält weiterhin die vollständige Liste.

Trage einen Wert pro Zeile ein. Leerzeilen werden ignoriert, die Reihenfolge bleibt erhalten.

Individuelle Etiketten

Dieser Modus gehört zu „Text oder Kennung“ und wird für Webadressen nicht angeboten.

Jeder Datensatz besitzt einen eigenen Code-Inhalt und eigene sichtbare Angaben. Reihenfolge und Aktivstatus der Liste bestimmen den gemeinsamen A4-Bogen. Beispiele in dieser Hilfe sind frei änderbar, werden nicht automatisch in das Tool eingesetzt und stellen keine verifizierten technischen Herstellerangaben dar.

Sammelbogen

Ein Sammelbogen verbindet unterschiedliche Geräte, Werkzeuge oder Artikel auf einem A4-Bogen. Deaktivierte Einträge werden weder gedruckt noch gezählt.

Text automatisch anpassen

Die Werkstatt bricht Text normal um und verkleinert ihn kontrolliert bis zur sicheren Mindestgröße. Passt er dann nicht vollständig, wird der Druck blockiert. Abgeschnittener Text gilt nie als druckbereit.

Code oder sichtbarer Text?

Nur codeValue wird codiert. Überschrift, Hauptzeile und Zusatzinformationen dienen Menschen und werden nicht automatisch ergänzt. Der Code darf ausführlicher, die Beschriftung kürzer sein. Sehr lange Inhalte erzeugen dichtere Codes.

Angebrochenen A4-Bogen fortsetzen

  1. Bei „Anzahl bereits verwendeter Felder überspringen“ die belegten Felder angeben.
  2. Das Projekt als JSON speichern.
  3. Den angebrochenen Bogen sicher aufbewahren.
  4. Die Projektdatei später wieder laden.
  5. Gleiche Ausrichtung und Druckeinstellungen prüfen.
  6. Das Blatt korrekt erneut einlegen.
  7. Ab dem nächsten freien Feld weiterdrucken.

Übersprungene Felder gelten nur für Seite 1: Die Vorschau markiert sie, der Ausdruck lässt sie vollständig leer. Zusätzliche Codes wandern auf Folgeseiten, die wieder oben links beginnen.

Ausgabeprofile

A4 ist aktuell das einzige aktive Druckprofil. Inhalt, Etikettenlayout und Ausgabeprofil werden getrennt gespeichert.

Farben und Größe

Die PNG-/Vorschaugröße (Pixel) steuert nur Einzelvorschau und PNG-Export. A4-Codegröße und Etikettenmaße werden unabhängig davon in Millimetern eingestellt; SVG bleibt skalierbar.

Ein dunkler Code auf hellem Hintergrund ist die sichere Voreinstellung. Module dürfen nicht gerundet, dekoriert, verzerrt oder beschnitten werden. Lasse einen ausreichenden freien Rand.

Export

PNG exportiert in der gewählten Pixelgröße, SVG bleibt skalierbar. Bei einer Serie wird der aktuell sichtbare Code exportiert.

A4-Druckbogen

„A4-Druckbogen drucken“ bereitet ein eigenes Druckfenster vor. Wird der automatische Dialog abgebrochen oder nicht geöffnet, steht dort der manuelle Button „Jetzt drucken“ bereit. Verwende echte Druckgröße statt Seitenanpassung und prüfe einen Testscan mit dem vorgesehenen Scanner.

Die A4-Live-Vorschau zeigt Seitenränder, Etikettenmaße, Abstände, Rahmen und Schnittlinien auf derselben Layoutbasis wie der Ausdruck. Mit „Vorherige Seite“ und „Nächste Seite“ wechselst du bei größeren Serien durch alle benötigten Seiten. Der Etikettenrahmen gestaltet das einzelne Etikett; Schnittlinien sind davon getrennte Hilfen zum Zuschneiden.

Etiketten gestalten

Zur Wahl stehen „Nur Code“ sowie „Etikett mit Text“ mit den Vorlagen Code oben · Text unten, Code links · Text rechts und Infokarte. Reine Codes eignen sich besonders für gleiche Inhalte; unterschiedliche Codes sind nach dem Ausschneiden ohne sichtbare Kennung nicht sicher zuzuordnen. Kleine Codes sind normale Codes mit kleiner Millimetergröße und sollten immer mit Drucker und Scanner praktisch getestet werden. Überschrift, Wertbezeichnung und zwei Zusatzinformationen sind sichtbar, verändern den codierten Wert aber nicht.

Zusatztexte auf dem Etikett sind nicht automatisch Bestandteil des Data-Matrix-Codes.

Bei normalen Serien und Listen verwendet „Etikett mit Text“ automatisch den jeweiligen Codewert als sichtbare Kennung. Individuelle Etiketten verwenden ihre eigenen sichtbaren Angaben; Zusatzinformationen werden nicht automatisch codiert. „Nur Code“ besitzt weder Rahmen noch sichtbare Kennung und warnt vor dem Druck unterschiedlicher, nach dem Ausschneiden nicht zuordenbarer Codes. Ein transparenter Etikettenhintergrund bedeutet auf Papier normalerweise die Papierfarbe. Die A4-Live-Vorschau zeigt die tatsächlichen Größenverhältnisse des Ausdrucks. Hoher Kontrast, eine freie Ruhezone und ein unverzerrter Code sind wichtiger als Dekoration. Führe immer einen Testdruck in echter Größe und einen Scan mit dem vorgesehenen Gerät durch.

Projekte, lokaler Arbeitsstand und Versionen

Lokaler Arbeitsstand

Er wird automatisch im Browser gespeichert, bleibt nur in diesem Browser beziehungsweise Browserprofil und kann über das Tool-Menü mit „Lokalen Arbeitsstand löschen“ entfernt werden.

Projektdatei

„Projekt speichern“ lädt eine JSON-Datei herunter. Sie kann später bewusst mit „Projekt laden“ geöffnet, extern gesichert und zum Fortsetzen eines angebrochenen Druckbogens verwendet werden.

Version

„Version speichern“ legt einen lokalen Zwischenstand innerhalb des Projekts an. Er fließt beim nächsten Projekt-Export in die JSON-Datei ein, ersetzt aber kein externes Backup. Eine bereits heruntergeladene Datei verändert sich nicht automatisch.

Scanbarkeit

Halte hohen Kontrast, ausreichend Ruhezone und quadratische Proportionen ein. Verschmutzung, Reflexion und zu kleine Module können die Erkennung verschlechtern.

Testdruck

Drucke in echter Endgröße und führe einen Testscan mit dem später vorgesehenen Gerät aus. Verlasse dich nicht allein auf die Bildschirmvorschau.

Scanner-Kompatibilität

Prüfe Datenblatt und Einstellungen des Scanners. Data Matrix muss unterstützt und gegebenenfalls im Gerät aktiviert sein.

Datenschutz

Die Verarbeitung erfolgt lokal im Browser. Speichere keine vertraulichen Inhalte in Codes, die öffentlich zugänglich angebracht werden.

Grenzen und offizielle Kennzeichnungen

GS1 DataMatrix: In dieser ersten Version nicht enthalten.

GS1 DataMatrix ist ein eigener standardisierter Anwendungsbereich. Ein technisch erzeugter Code bedeutet weder offizielle Vergabe noch Registrierung oder GS1-Konformität. Das Tool erzeugt keine FNC1- oder Application-Identifier-Struktur.

Fehler lösen

Prüfe zuerst leere Werte, URL-Schreibweise, Seriengrenzen und Druckmaße. Lädt die Bibliothek nicht, stelle die Internetverbindung für den einmaligen Bibliotheksabruf her. Teste Exportdateien anschließend im vorgesehenen Ablauf.